Tagessatz-Methodik

Wie wir einen belastbaren Tagessatz ableiten

In fünf Schritten werden Marktbeobachtungen zur Entscheidungsspanne. Veröffentlichte Expertenwerte haben Vorrang; Marktpreise werden nach Stichprobe und Aktualität ausgewählt.

Der Ablauf in 5 Schritten

01Marktpreise sammelnWir erfassen Quellen mit konkreten Preisen: Freelancer-Marktplätze, Contractor-Jobbörsen und ergänzende Surveys.
02Quelle einordnenJede Quelle bekommt eine klare Rolle: Benchmark tragen oder als Plausibilitätscheck helfen.
03Vergleichbar machenAlle Werte werden auf Land, Rolle, Seniorität, Zeitraum und EUR pro Tag vereinheitlicht.
04Belastbarkeit prüfenSamples, Aktualität, Quellenmix und Abdeckung zeigen, wie stark die Evidenz ist.
05Spanne zeigenBeobachtete Spannen zeigen p25, Median und p75. Bei unbekannter Seniorität werden Junior, Intermediate und Senior mit 75 %, 90 % und 100 % der Marktbasis modelliert.

Direkte Tagessatzquellen

Quellen mit beobachteten Contractor-Preisen aus realen Marktsituationen.

Ab fünf unabhängigen Beobachtungen hat Direct Vorrang vor Proxy. Kleinere Stichproben haben niedrige Confidence.

Proxy-Raten und ergänzende Quellen

Bei weniger als fünf Direct-Beobachtungen ersetzt Proxy den Wert nur mit mindestens fünf Beobachtungen und Evidenz aus den letzten 180 Tagen. Sonst bleibt Direct.

Fehlt Direct, wird ein vorhandener Proxy genutzt. Gehaltsdaten und öffentliche Statistiken liefern ergänzenden Kontext.

Ableitungen für Eure Sourcing-Entscheidung

Realistischer BudgetrahmenBeobachtete Quartile beschreiben die Marktpreisspanne. Modellierte Senioritätswerte nutzen die genannten Faktoren und sind als Schätzung gekennzeichnet.
Belastbarkeit des BenchmarksMarktstichproben unter fünf Beobachtungen haben niedrige Confidence. Fünf ist eine vorläufige Schutzregel, kein statistischer Zuverlässigkeitsnachweis; Quellen, Aktualität und Zuordnung zählen weiterhin.
Offene DatenlückenFehlende Evidenz bleibt sichtbar, damit Risiken vor einer Standort- oder Partnerentscheidung klar sind.